Die 6 goldenen Regeln des Logodesigns

Proportionen, Symmetrien, Farben, Typografie: Was zählt eigentlich beim Logodesign? Nun, zuerst einmal befassen wir uns mit Ihrer Firma und Ihrem Zielpublikum. Wir möchten von Ihnen ganz genau wissen, wo und wie Sie das Logo zu verwenden planen. Erst dann kommen wir zu den 6 goldenen Regeln des Logodesigns.

 
1. Farbe: Weniger ist mehr
  • Damit Ihr Logo bei der Druckerei Häfliger nicht plötzlich um 180° bunter daherkommt als bei der Druckerei Bernasconi im Tessin, sollten Sie die Farben möglichst genau definieren. Am besten also zum Beispiel als Pantonefarbe. Und: Verwenden Sie maximal zwei bis drei unterschiedliche Farben. Das genügt. Reduktion verleiht Ihrem Logo immer Kraft und Selbstbewusstsein. Denken Sie nur einmal an die Logos grosser Marken (Sie wissen schon, zum Beispiel diese Sportmarken mit drei Streifen oder einem Swoosh).
 
2. Schwarzweiss: Und es funktioniert
  • Klar, die Zeiten des Schwarzweissfernsehens sind vorbei, und auch der PC-Monitor zeigt Millionen von Farben an. Dennoch ist der Schwarzweiss-Test, zum Beispiel vom Kopierer verursacht, ein guter Test. Er zeigt, ob Ihr Logo auch dann funktioniert, wenn die Farben plötzlich wegfallen. Verschwimmt nämlich alles zu einem Einheitsbrei, wird es Zeit, dass Sie bessere Kontraste für Ihr Logo wählen.
 
3. Schriftarten: Nimm zwei. Höchstens.
  • Ihr Logo braucht niemandem zu beweisen, dass Sie auf Ihrem Computer 537 Schriftarten installiert haben. Auch bei der Schrift gilt: Weniger ist mehr. Höchstens zwei Schriftarten in Ihrem Logo erhöhen die Lesbarkeit, die Ruhe und die Kraft Ihres Logos.
 
4. Viktor, wir brauchen Vektoren!
  • Ein Logo sollte nie, wirklich nie, ein Foto sein. Sobald Sie nämlich auf die grandiose Idee kommen, Ihr Logo gross auf Ihrem Firmenauto darzustellen, werden die Probleme beginnen. Plötzlich sieht man die Pixel, die Farben verschwimmen, die Konturen sind unklar … Vektorisieren Sie Ihr Logo! .eps oder .ai sind Vektorformate – und in denen sollte Ihr Logo vorhanden sein. .jpg, .gif, das ist gerade noch brauchbar fürs Internet, nicht aber für Drucksachen.
 
5. Kompakt, vom Quadrat zum Kreis
  • Ein Logo soll kompakt sein. Denn zu Beginn einer Geschäftstätigkeit kann man sich oft noch nicht vorstellen, wo überall man das Logo dereinst einzusetzen gedenkt. Ist es viel zu breit, eignet es sich vielleicht gut für eine Website oder das Briefpapier, aber schlecht für eine Visitenkarte oder für einen Aufdruck auf der Firmentür. Quadratisch, rund oder aber im goldenen Schnitt – das sind gute Verhältnisse für jede Lebens- und Logolage.
 
6. Bleiben Sie in Ihren Dimensionen
  • Es gibt nur wenige Logos, die dreidimensional gut funktionieren. Ein bekannter Schweizer Telecomanbieter hat so eines. Aber der hat vermutlich auch ein grösseres Werbebudget als Sie. Und ob es gefällt, steht auf einem anderen Designblatt. In der Regel gilt: Zweidimensional (ohne Firlefanz und Pseudo-3D-Effekte mit Schatten) ist für ein Logo das Beste.
 
So, und wer setzt diese sechs goldenen Regeln für Sie um? Sie ahnen es. Auf dieser Seite sehen Sie, wie unterschiedliche Logo-Entwürfe ein und derselben Marke ein unterschiedliches Auftreten verleihen.

Jetzt sind Sie dran: Welches Logo hätten Sie denn gerne? Wie gesagt: Zuerst setzen wir uns mit Ihnen und Ihrer Firma auseinander. Erst dann geht’s ans Logodesign. So stellen wir sicher, dass Sie mit Ihrem Logo Ihr Zielpublikum ansprechen – damit das Logo für die Babynahrung nicht plötzlich wie das einer Bank daherkommt.

Übrigens: Sie erhalten von uns bei einem Logo-Auftrag selbstverständlich alle Grundlagen und Daten, um mit diesem Logo zu arbeiten. Sie sind also nie abhängig von uns, sondern können mit diesem Logo überallhin gehen und es exakt so verkleinern, vergrössern und drucken lassen, wie Sie das möchten.
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